COVID-19 bestimmt nach wie vor unseren Alltag. Die in diesem Jahr noch ausstehenden Veranstaltungen müssen wir absagen, einschließlich Sommerfilm.

Kunst aus den Neuen Bundesländern ist ein
Schwerpunkt unseres Vereins. Im 30. Jahr der
Wiedervereinigung setzen wir uns unter dem Thema
„zusammen, wachsen“ mit künstlerischen Aspekten
der deutschen Teilung und Wiedervereinigung
auseinander.

Die erste Ausstellung des Jahres erinnerte an den
Wolfenbütteler Grafiker, Maler und Bildhauer KARL
SCHAPER (1920-2008). Den vielfach ausgezeichneten frühen documenta-Teilnehmer begleitete die deutsch-deutsche Frage über Jahrzehnte. In seinen ironischen, eigenwillig-bodenständigen Briefobjekten, in Grafik, Zeichnung und Malerei bezieht er gesellschaftskritisch Position.

Nach wie vor, dies zählt zur aktuellen West-OstProblematik, sind Künstler aus den Neuen Bundesländern im alten Westen unterrepräsentiert. Im Frühjahr werden wir daher KATHRIN HARDER (*1969 Rostock, lebt bei Berlin) vorstellen. Sie erhielt
2018 den Rostocker Kunstpreis für ihre gestischen, von Naturformen ausgehenden raumgreifenden Zeichnungen mit Ölkreiden.  Ausstellung verschoben!

Im Juli zeigen wir, voraussichtlich außerhalb des
KunstFlecks, Andreas Dresens „Gundermann“
(2018), den wohl poetischsten, authentischsten und
aufrichtigsten Film zur Verstrickung mit der Stasi. Mit
Sinn für Komik und Tragik zeichnet Dresen in zwei
Zeitebenen, den 70er Jahren in der DDR und den
90er Jahren der Nachwendezeit, die Karriere des
Rock-Musikers und Liedermachers Gerhard
Gundermann nach, der seinen Lebensunterhalt als
Baggerführer im Lausitzer Tagebau verdiente. Filmvorfühung verschoben!

Im September feiern wir das 30. Jubiläum mit einer
gemeinsamen Ausstellung zweier Künstlerinnen
west- bzw. ostdeutscher Prägung, dies auch nach 30
Jahren vereinigtem Deutschland ein Ausnahmefall.
GESA LANGE (*1972 Belgien) arbeitet und lehrt in
Hamburg), SUSANNE RAST (*1962 Rostock)
arbeitet bei Rostock. Die Zeichnungen Gesa Langes
und die Skulpturen Susanne Rasts verbindet ein
leiser Auftritt und sinnliche Präsenz. Ausstellung verschoben!

UTE und WERNER MAHLER prägten in ihren
ikonographischen Serien die behutsam systemkritische Fotokunst der DDR. Gemeinsam haben sie darüber hinaus nach der „Wende“ deutschlandübergreifende Serien geschaffen. Ihr Lebenswerk
wurde in großen Retrospektiven gewürdigt (2014 Deichtorhallen Hamburg, 2020 Kunsthalle Rostock). – Während dieser Ausstellung wird es eine Lesung geben, mit bezeichnend-überzeichneten Erzählungen Kerstin Hensels aus dem vereinigten Deutschland. Ausstellung verschoben!

Hier können Sie das  Programm als PDF herunterladen

12. Januar Vernissage,
11.30 Uhr

KARL SCHAPER Die deutsch-deutsche Frage
12.1. – 16.2.2010

26. April
Vernissage, 11.30 Uhr

KATHRIN HARDER Zeichnungen

26.4. – 24.5.2020    verschoben!

5. Mai 2020

Ausflug nach Hamburg, Bucerius Kunst Forum, David Hockney – Die Tate zu Gast

Der Ausflug nach Hamburg zur David Hockney-Ausstellung ist wieder möglich, allerdings gibt es zur Zeit noch keine Führungen. Ende Juli wissen wir mehr. Ggf. verzichten wir auf die Führung und schauen uns die Ausstellung ganz und gar unabhängig an. Infos dazu Ende Juli oder Anfang August.

4. Juli, 20 Uhr

Film zu Mittsommer „Gundermann“

6. September Vernissage, 11.30 Uhr

SUSANNE RAST Skulptur

GESA LANGE Zeichnung
6. 9. – 11. 10.2020

verschoben!

25. Oktober Vernissage, 11.30 Uhr

UTE und WERNER MAHLER

Fotografie 25.10.– 22.11.2020

Während der Ausstellung wird es zu einem noch festzusetzenden Termin eine Lesung geben

verschoben!

 

13. Dezember

Filmabend für Mitglieder und Freunde (???)

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