LIANE BIRNBERG: Zeichnen ist sehen

Liane Birnberg, Malerin und Komponistin, bezeichnet sich selbst als Alchimistin. Sie arbeitet lange, beharrlich experimentierend an großen Leinwänden, legt Schichten stark verdünnter Pigmente an, trägt Partien ab, läßt Verletzungen, Zeichenhaftes und Reliefartiges entstehen. Stets ist Reduktion, ja Entleerung der Malflächen ihr Ziel, die sich im Fortgang der Arbeit dennoch anreichern, dabei in all ihren Schichtungen bis auf den Malgrund erfahrbar bleiben.

Aktuelle Arbeiten auf dünnem Japanpapier oder Reispapier wirken wie nur eben der Unsichtbarkeit abgerungen.

Liane Birnberg (*1948 Bukarest) lebt in Berlin

Zur Eröffnung am 28. April, 11.30 Uhr, liest CORINNA KIRCHHOFF  Texte von JOHN BERGER

LIANE BIRNBERG    Zeichnen ist sehen                                                            Arbeiten auf Papier und Leinwand
28.4. – 20.5.2019
Ausstellung geöffnet samstags/ sonntags 14-18 Uhr

Gefördert durch:

MICHAEL WIRKNER Seelenhorizonte

 

Michael Wirkner, Kopflandschaft, Gouache 1996, 70 x 50 cm/ Foto und © Christian Schmidtke, www.photografikwerk.de

13. Januar – 17. Februar 2019

KunstFleck offen Sa/So 14-18 Uhr

Eröffnung am 13. Januar 2019, 11.30 Uhr. In die Arbeiten Michael Wirkners führt ein: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler

MICHAEL WIRKNER (1954-2012) sah sich selbst als Malermönch und Eremit. Eigenart und Wirkung seiner Malerei gründen in einer von Versprechen, Sehnsucht und Verzweiflung getriebenen Suche nach dem jeweils angemessenen Weg der Bildfindung. Die Reflexion des Gesehenen, des Vorgestellten.und der eigenen Seelenlagen führt zu einer Loslösung von traditionellen Bildauffassungen.

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