2013    JAHRESPROGRAMM

 

13. Januar 11.30 Uhr
Ausstellung bis 17. Februar

ANKA KRÖHNKE
Tapisserie und Objekte

Mit der soliden handwerklichen Basis ihrer Ausbildung zur Textilkünstlerin an der Meisterschule für das Kunsthandwerk Berlin (Diplom als Weberin) eroberte sich ANKA KRÖHNKE immer offenere Felder. Zunehmend komplexe Gestaltungen in verschiedensten Materialien bis hin zu Abfällen stehen in spannungsvoller Dualität von malerischen Intentionen und der ständigen Reibung an der strukturellen Strenge des Webens. Stets findet sich das große Thema der Transparenz sowie das Verhältnis von Flächigkeit und räumlichen Tiefenschichtungen. Farbe in Richtung auf deren Autonomie prägen Anka Kröhnkes neuere Arbeiten mit Acrylstäben. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen begleiten die konsequente Arbeit von Anka Kröhnke seit mehr als fünf Jahrzehnten.

www.anka-kroehnke.de

 

3. März 11.30 Uhr
Ausstellung bis 30. März

FALKO BEHRENDT
Radierungen und Zeichnungen

FALKO BEHRENDT, Zeichner, Maler und Graphiker, erhielt schon bald nach Abschluß seines Studiums in Dresden (Diplom im Jahr 1975) Preise und Auszeichnungen im Kunstbetrieb der DDR. In intensiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Druckern trieb Falko Behrendt seit Mitte der 1980er Jahre seine experimentelle Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Druckgraphik voran. Mythen- und Märchenstoffe durchziehen seine vielschichtigen Blätter bis heute. Virtuelle Schätze frühkindlichen Erlebens werden darin genauso unbekümmert verwoben wie Eindrücke jeweils aktueller Umgebungen.

 

8. Juni 11.30 Uhr
Ausstellung bis 23. Juni

MITGLIEDERAUSSTELLUNG

Motiv

 

22. Juni 20 Uhr

Theatersolo zu Mittsommer:
Die Courasche nach einem Roman von Johann Jakob Grimmelshausen

gespielt von JUTTA SEIFERT; Regie: HANS PETER KRÜGER
Ort: Orchideengarten Karge, Bahnhofstraße

Hinter der „Courasche“, später Vorbild für Brechts Mutter Courage, verbirgt sich die Marketenderin, die Hure und das Offiziersliebchen Libuschka, eine Frau, die im 30-jährigen Krieg ihre bürgerliche Existenz verlor und sich durch die Kriegswirren schlägt. Sie ist die zentrale Figur des als Schelmenroman angelegten Romans „Die Lebensbeschreibung der Erz-betrügerin und Landstörzerin Courasche“ von Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622-1676). JUTTA SEIFERT schlüpft mit ihrer funkelnden Sprach- und Schauspielkunst in die verschiedenen Rollen des vielschichtigen Charakters der Courasche, alles in der deftigen Barocksprache Grimmelshausens.

Motiv

 

Sommerferien

 

27./28. Juli, 2 Vormittage, je drei Stunden 10-13 Uhr

Ferien-Workshop für Kinder « Pfui Spinne »

mit PETRA VOLLMER, Info 05806 / 980344

Das Motto des diesjährigen Ferienworkshops knüpft an die natürlichen Fähigkeiten des oft gefürchteten Insektes zum Weben und Spinnen an. Die Kinder werden sich eigene Bilder und Erlebnisse vor Augen rufen, um Vorstellungen zur Welt von Spinnen und Insekten zu entwickeln: Netze knüpfen, Kokons weben, Fäden spinnen, lautloses Fliegen, kostbarer Staub, Verwandlungen …. Für Kinder von 8-12.

 

8. September
Ausstellung bis 6.Oktober

SATI ZECH
Zerreißproben

Die gebürtige Badenserin SATI ZECH studierte Bildhauerei und Malerei bei Lothar Fischer in Berlin, wo sie seit nunmehr drei Jahrzehnten, mit Unterbrechungen in Marokko, lebt. Ihr Werk umfasst Zeichnungen, Papiercollagen, genähte Textilmontagen und in jüngster Zeit vermehrt plastische Lederarbeiten, auch im freien Raum. Immer wieder ist Sati Zechs Thema das der widerstrebenden Kräfte von Oberflächenhaut und darunter liegender eruptiver Energie. Auf Zechs vibrierenden Wand-Serien reihen sich über brüchigem Grund und in pulsierendem Kadmium-Rot die hügelähnlichen „Bollen“, ein von Sati Zech bevorzugtes fragmentarisches Motiv. Prall ragen sie auch aus ledernen Reliefs oder erscheinen als zeichenhafte Aussparungen in Wandobjekten aus schwarzer Folie.

www.satizech.de

 

20. Oktober
Ausstellung bis 17. November

PETER WEBER
Von Falten und Kanten

PETER WEBER lebt und arbeitet in München. Geboren 1944 in Kollmar/Niederelbe, studierte er Grafik bei Max H. Mahlmann an der Fachhochschule Hamburg. Seit den 70er Jahren wendet er sich der Faltung zu, in Papier, später auch Leinwand, Stahl, Kunststoff und Filz. Ihn faszinieren die vielseitigen mathematischen Spielarten der Falttechnik, durch die er sich immer neue Dimensionen des realen Raums erschließt. Im Spektrum der konkreten Kunst markieren Peter Webers komplexe Arbeiten eine unverwechselbare Position, die in zahlreichen Ausstellungen und Museumsankäufen gewürdigt wurde. Peter Weber ist zeitlebens auch ein passionierter Kontrabassist und trat in namhaften Jazzformationen auf. Zur Eröffnung der Ausstellung spielt er mit seinem Trio.

www.peter-weber-faltungen.de

 

13. Dezember

KunstFleck-Abend

für Mitglieder und Freunde
mit Film
und anschließender Tafelei

 

Förderer:

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