MICHAEL WIRKNER Seelenhorizonte

Michael Wirkner, Kopflandschaft, Gouache 1996, 70 x 50 cm/ Foto und © Christian Schmidtke, www.photografikwerk.de

13. Januar – 17. Februar 2019

KunstFleck offen Sa/So 14-18 Uhr

Eröffnung am 13. Januar 2019, 11.30 Uhr. In die Arbeiten Michael Wirkners führt ein: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler

MICHAEL WIRKNER (1954-2012) sah sich selbst als Malermönch und Eremit. Eigenart und Wirkung seiner Malerei gründen in einer von Versprechen, Sehnsucht und Verzweiflung getriebenen Suche nach dem jeweils angemessenen Weg der Bildfindung. Die Reflexion des Gesehenen, des Vorgestellten.und der eigenen Seelenlagen führt zu einer Loslösung von traditionellen Bildauffassungen.

Gefördert durch:

LIANE BIRNBERG – Fühlbar

Liane Birnberg, Malerin und Komponistin, bezeichnet sich selbst als Alchimistin. Sie arbeitet lange, beharrlich experimentierend an großen Leinwänden, legt Schichten stark verdünnter Pigmente an, trägt Partien ab, läßt Verletzungen, Zeichenhaftes und Reliefartiges entstehen. Stets ist Reduktion, ja Entleerung der Malflächen ihr Ziel, die sich im Fortgang der Arbeit dennoch anreichern, dabei in all ihren Schichtungen bis auf den Malgrund erfahrbar bleiben.

Aktuelle Arbeiten auf dünnem Japanpapier oder Reispapier wirken wie nur eben der Unsichtbarkeit abgerungen.

Liane Birnberg (*1948 Bukarest) lebt in Berlin

Zur Eröffnung am 28. April, 11.30 Uhr, liest CORINNA KIRCHHOFF  Texte von JOHN BERGER

LIANE BIRNBERG – Fühlbar
28.4. – 20.5.2019
Ausstellung geöffnet samstags/ sonntags 14-18 Uhr

Gefördert durch:

LILOT HEGI – novembrig    Zeichnung, Malerei, Skulptur

Eröffnung am 13.10.2019, 11.30 Uhr

BEATRIX von PILGRIM (Bühnen- und Kostümbildnerin, freie Künstlerin) führt in die Arbeiten Lilot Hegis ein

CHARLES BRAUER liest Texte  der Wahl Lilot Hegis

Zeichenhaft, knapp und prägnant rufen Lilot Hegis großformatigen Arbeiten auf Leinwand  weite Bedeutungsfelder auf. Souverän erschließt sich Hegi, deren Handwerk  als Bühnenbildnerin im Dreidimensionalen liegt, auch auf der Leinwand den Raum. Ihre freikünstlerischen Arbeiten tragen Merkmale von Chiffren, die sich, spröde oft und doch sinnlich, einem großen gedanklichen Zusammenhang einfügen, ihn in ihrer suggestiven Kraft erlebbar machen. Dabei nutzt Lilot Hegi die flächigen Mittel der Malerei ebenso wie die zeichnende, umschreibende Linie und das Körperhafte, das sich im Objekt, gelegentlich der Wand noch verbunden, in den realen Raum vorwagt. All dies findet sich unter Hegis poetischem Titel „novembrig“ in der Dahlenburger Ausstellung zu einem schlüssigen Ganzen zusammen.

LILOT HEGI
novembrig   Zeichnungen
13.10. – 17.11.2019
Ausstellung geöffnet samstags/ sonntags 14-18 Uhr

Gefördert  von
     

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